Für Besucher/innen
Recruiters Night
Sie stehen am Ende Ihres Studiums oder haben vor kurzem abgeschlossen? Nun sind Sie auf Jobsuche - oder einfach nur neugierig, welche Chancen Sie haben? Dann haben wir ein spannendes Angebot für Sie: Treffen Sie am 18. November 2009 ab 17.00 Uhr, die Personalchefs bei der Recruiters Night in Graz. Bei der Recruiters Night treffen Personalverantwortliche verschiedener Unternehmen im lockeren Rahmen eines Cocktail-Empfangs auf StudentInnen und junge AbsolventInnen.
Ziel ist, Kontakte zu knüpfen, sich kennen zu lernen und über eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen. Kurz gefasst: ein optimales Sprungbrett für Ihren Berufseinstieg! Wenn Sie auch praktische Erfahrung haben, bewerben Sie sich hier bis 8. November 2009.
Angemeldete Unternehmen zur Recruiters Night:
- Binder Grösswang Rechtsanwälte
- CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati
- CMS Reich-Rohrwig Hainz
- DORDA BRUGGER JORDIS
- Eisenberger & Herzog
- Scherbaum / Seebacher Rechtsanwälte
- TPA Horwath Wirtschafstreuhand u. Steuerberatung
- Wolf Theiss
Spezial Angebot:
Alle zur Recruiters Night eingeladenen TeilnehmerInnen erhalten für die Anreise nach Graz sowie die Rückreise eine kostenlose Zugfahrt 2. Klasse innerhalb Österreichs!
Tipps & Warm up
Warm Up für die EXCELLENCE09: Ihre optimale Messe-Vorbereitung
1. Vor- und Nachbereitung
2. Bewerbungsmappe: Was sollte vorhanden sein?
3. Lebenslauf: Inhalt und Form
4. Outfit: Was ziehe ich an?
5. Gespräch: Erfolgreich am Messestand
6. Recruiters Night: Wie bekomme ich den Job?
1. Vor- und Nachbereitung
VORBEREITUNG
Ziele konkretisieren
Was möchten Sie auf der Messe erreichen: Informationen sammeln, sich nach Ihren Chancen auf dem Arbeitsmarkt erkundigen, mehr über konkrete Berufsbilder wissen, erste Kontakte zu Unternehmen, Institutionen und Organisationen knüpfen oder gezielt nach einem Job suchen!
Informationen über die teilnehmenden Unternehmen, Institutionen und Organisationen und ihre Jobangebote sammeln. Informieren Sie sich auf der EXCELLENCE09-Website unter "Partner & Aussteller" über die teilnehmenden Unternehmen, Institutionen und Organisationen.
Besuchen Sie deren Websites, lassen Sie sich Imagebroschüren und Geschäfts-
berichte zusenden oder lesen Sie in Online-Archiven. Überlegen Sie, mit welchen Unternehmen, Institutionen und Organisationen Sie unbedingt Kontakt aufnehmen möchten.
Fragen formulieren
Nachdem Sie sich über die Aussteller informiert haben, überlegen Sie sich Fragen zum Aussteller und gegebenenfalls auch zu ausgeschriebenen Jobs oder Praktika.
Je sorgfältiger Sie Ihre Fragen formulieren, desto besser der Eindruck, den Sie hinterlassen.
Bewerbungsunterlagen vorbereiten
Bereiten Sie mindestens so viele Bewerbungsmappen vor, wie Sie Gespräche führen wollen. Falls Sie schon genau wissen, mit welchen Unternehmen Sie sprechen wollen, sollten Sie entsprechende Motivationsschreiben verfassen. Sonst reicht auch ein Lebenslauf mit Foto und Zeugniskopien.
Näheres zum Erstellen Ihrer Bewerbungsmappe finden Sie unter Punkt 2.
Und vergessen Sie nicht, sich rechtzeitig für die Recruiters Night zu bewerben
(Bewerbungsfrist: 8. November 2009)
NACHBEREITUNG
Um von der Messe zu profitieren, ist es wichtig die Kontakte aufrecht zu halten oder auszubauen. Optimalerweise haben Sie mit einem/r Personalverantwortlichen bereits die weiteren Schritte vereinbart. Wenn nicht, zeigen Sie Interesse und melden sich per Telefon oder E-Mail.
2. Bewerbungsmappe: Was sollte vorhanden sein?
Die Inhalte Ihrer Bewerbungsunterlagen sollen etwas über Ihre Person und Motivation verraten. Schildern Sie prägnant Ihren bisherigen Werdegang und Ihre Qualifikationen. Die Unterlagen sind so zu gestalten und formulieren, dass der/die Personalverantwortliche sich rasch ein Bild von Ihnen machen kann.
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen enthalten das Motivationsschreiben (Bewerbungsschreiben), Ihren Lebenslauf mit einem passenden Foto sowie Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse. Als Mappe bietet sich ein normaler Klemmhefter an. Er ist günstig, handlich und sieht gut aus. Um Ihren Unterlagen eine individuelle Note zugeben, empfiehlt sich ein Deckblatt mit Namen, Kontaktdaten, der angestrebten Stelle, einem Hinweis auf die Messe und Ihrem Porträtfoto.
Das Motivationsschreiben
Richten Sie das Schreiben unbedingt an eine konkrete Person. Ihr Motivationsschreiben sollte beinhalten, für welche Stelle Sie sich bewerben.
Beantworten Sie folgende Fragen:
- Wer bin ich und was kann ich?
- Warum genau dieses Unternehmen? Warum genau dieser Job?
- Warum bin genau ich die/der Richtige?
Der Lebenslauf
Detaillierte Infos zum Lebenslauf finden Sie unter Punkt 3.
Die Zeugnisse
Ihre Bewerbungsunterlagen sollten auch Ihre Zeugnisse beinhalten: Diplomprüfungszeugnisse, Sponsionsurkunde sowie Zeugnisse relevanter Praktika.
3. Lebenslauf: Inhalt und Form
Ihr Lebenslauf dient dazu, wichtige Daten zu Ihrer Person und Qualifikation in übersichtlicher und knapper Form zu präsentieren. Er sollte maximal zwei Seiten lang sein.
Ob Sie Ihre Qualifikationen in chronologischer oder gegenchronologischer Reihenfolge angeben, bleibt Ihnen überlassen, achten Sie aber darauf, die gewählte Reihenfolge beizubehalten.
Ihr Lebenslauf sollte jedenfalls umfassen:
A. Persönliche Daten:
Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsbürgerschaft sowie Familienstand.
Beachten Sie: Informationen zu den Eltern sind nicht notwendig!
B. Ausbildung:
Am besten, Sie führen jeweils das Datum (Monat/Jahr: z. B. 09/1990-06/1995) linksbündig in einer eigenen Spalte an. Dadurch bleiben auch längere Aufzählungen übersichtlich. Führen Sie neben dem Schultyp (Gymnasium oder Hauptschule, Uni oder Fachhochschule...) und dem Namen der Ausbildungsstätte auch den Ort und unbedingt die Jahreszahlen an (von - bis).
Folgendes sollten Sie in Bezug auf Ihre Uni-Ausbildung nennen: die Dauer Ihres Studiums (von-bis), den Namen und Ort der Universität, Studienrichtung und Spezialisierungsrichtung sowie Ihr Diplomarbeitsthema und das Sponsions-Datum. Falls Sie Ihr Studium noch nicht abgeschlossen haben, nennen Sie den Status. Führen Sie auch Auslandsaufenthalte an. Falls Sie auf Ihren Studienerfolg besonders stolz sind, nennen Sie den Notendurchschnitt. Erwähnen Sie gegebenenfalls auch ein Leistungsstipendium.
C. Berufserfahrung:
Nennen Sie unbedingt die Bezeichnung Ihrer Position und eine kurze Beschreibung Ihrer Tätigkeit (z. B. Administration, Redaktion, Recherche, Event-Organisation, etc.).
Falls Sie typische Jobs angenommen haben, um Ihr Studium zu finanzieren (z. B. Regalbetreuung in einem Supermarkt, KellnerIn, etc.), können Sie diese Jobs unter einer eigenen Überschrift anführen, z. B. "Tätigkeiten zur Finanzierung des Studiums".
Bitte unbedingt auch ehrenamtliche Tätigkeiten angeben! Nennen Sie die Dauer und den Namen der Organisation/des Arbeitgebers und beschreiben Sie stichwortartig, was Sie dort gemacht haben.
D. Sprachkenntnisse:
Nennen Sie die Sprachen und den Grad (Code) Ihrer Kenntnisse:
z. B.: Englisch: verhandlungssicher
Grundkenntnisse
Gute Kenntnisse in Wort und Schrift
Sehr gute Kenntnisse in Wort und Schrift
Fließend in Wort und Schrift
Verhandlungssicher
Muttersprache (native speaker)
Führen Sie hier auch außerschulische Sprachkurse an.
E. EDV-Kenntnisse:
Nennen Sie die einzelnen Programme, die Sie beherrschen, sowie spezielle Kurse in diesem Zusammenhang.
F. Ergänzende Kenntnisse:
Führen Sie unter diesem Punkt an, ob Sie persönlichkeitsbildende Seminare/Kurse besucht haben, ob Sie eine spezielle Ausbildung haben (z.B. als Ski-LehrerIn) bzw. welche Führerschein-Typen Sie besitzen.
G. Interessen:
Definieren Sie Ihre Interessen und achten Sie auf das Bild, das durch Ihre Interessen entsteht.
NEIN: Sport, Lesen, Musik
Ja: Laufen, Krimis, Schubert
H. Ort, Datum:
Vergessen Sie am Ende des Dokuments nicht, den Ort und das Datum anzugeben.
Das Foto
Wir empfehlen Ihnen ein Porträtfoto, auf dem Sie seriös gekleidet sind und freundlich wirken, einzuscannen und auf dem Lebenslauf zu platzieren.
Ihr Foto dient als wichtige Erinnerungsstütze, da auf der Messe die FirmenmitarbeiterInnen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche AbsolventInnen und StudentInnen kennenlernen.
4. Outfit: Was ziehe ich an?
You never have a second chance to make a first impression...
Wählen Sie Ihre Kleidung so aus, als wären Sie zu einem Vorstellungsgespräch im Unternehmen eingeladen. Sie sollte der Stelle, um die Sie sich bewerben, angemessen sein.
5. Gespräch: Erfolgreich am Messestand
Gehen Sie einfach auf den ersten freien Unternehmensvertreter oder die Unternehmensvertreterin zu. Wenn Sie nur auf der Suche nach Information sind, reicht eine kurze Begrüßung. Bei längeren Gesprächen ist eine persönliche Vorstellung natürlich angebracht. Merken Sie sich den Namen Ihres/r Gesprächpartners/in und reden Sie ihn/sie ab und zu persönlich an.
Um einen guten ersten Eindruck zu machen, überlegen Sie sich einen Einstiegssatz. Fragen Sie NICHT nach banalen Dingen, wie „Haben sie einen Job für mich?“ oder „Was machen sie denn so?“.
Der Verlauf Ihrer Gespräche ist maßgeblich von Ihrer Vorbereitung und Ihren Fragen abhängig. Nutzen Sie die Möglichkeit Ihre Qualifikationen und Fähigkeiten aufzuzeigen. Vergessen Sie aber nicht auch auf die Signale Ihres Gegenübers zu achten und konzentriert zuzuhören.
Bieten Sie in dem/der UnternehmensvertreterIn Ihre Bewerbungsunterlagen an, wenn Sie im Laufe des Gesprächs den Eindruck bekommen, dass sich Chancen auf einen interessanten Job bieten. Am Besten ist natürlich wenn Ihr/e GesprächspartnerIn Sie um Ihre Unterlagen bittet. Wenn Sie keine Bewerbungsmappe mehr mithaben, bieten Sie an, die Unterlagen gleich nach der Messe zu senden. Beziehen Sie sich in Ihrem Schreiben auf das Gespräch.
Lassen Sie sich die Visitenkarten Ihres/r Gesprächspartners/in geben und machen Sie sich nach jedem Gespräch eine kurze Notiz auf der Rückseite: Wie ist es gelaufen? Wie sind wir verblieben? Werden von mir noch Bewerbungsunterlagen oder ein Anruf erwartet? Heben Sie die Visitenkarten gut auf. Sie sind der Schlüssel zum Unternehmen.
Last but not least: Denken Sie daran, dass Sie es bei den Personalverantwortlichen mit ganz normalen Menschen zu tun haben. Gehen Sie offen auf Ihre/n AnsprechpartnerIn zu und bleiben Sie authentisch. Letztlich werden Sie den Job auf Basis Ihrer eigenen Persönlichkeit bekommen – darum ECHT bleiben!
6. Recruiters Night: Wie bekomme ich den Job?
Die Recruiters Night bietet Ihnen die Möglichkeit Personalchefs verschiedener Unternehmen im lockeren Rahmen kennen zu lernen und über eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen.
Auch für Ihre Gespräche bei der Recruiters Night ist natürlich eine gründliche Vorbereitung zu empfehlen. Zusätzlich gilt zu bedenken, dass Sie die Personalverantwortlichen schon am Buffet treffen und hier durch gute Umgangsformen positiv auffallen können.
Damit Sie auch beim Small Talk punkten, meiden Sie Themen, die polarisieren. Tabu sind etwa Politik, Rassenprobleme, Religion, Krankheiten & Tod, Stammtischparolen oder Partnerschaftsprobleme. Vermeiden Sie es trotz der lockeren Gesprächsatmosphäre über andere zu lästern, schon gar nicht über ehemalige Kollegen oder Vorgesetze. Ihr potentieller Arbeitgeber möchte keinen Querulanten im Unternehmen.
Geeignete Themen sind neben Studium und Ausbildung beispielsweise Wohnort und -land, Interessen, Freizeitbeschäftigungen, Sport oder interessante Reisen.
Achten Sie auf positive Grundeinstellung im Gespräch und stellen Sie sich auf Ihr Gegenüber ein. Hören Sie Ihrer GesprächspartnerIn zu und lassen Sie ihn/sie ausreden, bevor Sie antworten. So erscheinen Sie höflich, und auch er/sie kann Ihnen besser zuhören!
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