JobTalk: Hier reden alle mit! Flache Hierarchien im Reality-Check

Der Trend geht in vielen Branchen in Richtung Abbau der klassischen Hierarchie hin zu einer Arbeitsstruktur, in der es neben der Geschäftsführung keine direkten Weisungsbefugten gibt. Das klingt erst einmal vielversprechend - doch bringen flache Hierarchien für ArbeitnehmerInnen nur Vorteile mit sich? Und wie sieht es aus ArbeitgeberInnen-Perspektive aus? Diesen und weiteren Fragen widmen wir uns bei unserem JobTalk am 14.05.19 ab 18:00 Uhr.

Gerade BerufseinsteigerInnen wünschen sich eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe –eine Führungskraft, die zwar klare Anweisungen und Feedback gibt, jedoch das Team nicht bei der selbstorganisierten Umsetzung von Arbeitsprozessen überwacht. Wie schafft man eine Unternehmensstruktur, die solche Freiräume ermöglicht? Welche organisatorischen Aspekte müssen dafür verändert, welche Prozesse aufgelockert werden?

Welche Rolle spielt Partizipation?

Aus ArbeitgeberInnen-Sicht dienen flache Hierarchien auch dazu, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Doch wie wird dabei Verantwortung neu und sinnvoll im Team verteilt? Gerade für BerufseinsteigerInnen ein wichtiger Punkt: Wie eigenverantwortlich arbeite ich? Entspricht das meinem Ausbildungsstand und meinen persönlichen Fähigkeiten? Und wie partizipativ ist die Führung?

Die Podiumsgäste von BNP Paribas, HOFER KG, Simon-Kucher & Partners, TPA und der Uni Wien werden zu Themen wie:

  • Wie funktionieren Entscheidungsprozesse im Unternehmen?
  • Wie wird Verantwortung verteilt?
  • Wie werden MitarbeiterInnen bei flachen hierarchischen Strukturen „befördert“?

Rede und Antwort stehen. Gleichzeitig freuen sie sich auch auf viele Fragen, um Einblick erhalten zu können, was JungakademikerInnen aktuell am meisten bewegt. Als fachlicher Experte der Universität Wien nimmt Univ.-Prof. Dr. Markus Reitzig, Lehrstuhl für Strategisches Management, an der Podiumsdiskussion teil.

Univ.-Prof. Dr. Markus Reitzig | Lehrstuhl für Strategisches Management an der Universität Wien
"Wenn ein Unternehmen ständig auf technische Innovationen reagieren und projektbezogen arbeiten muss, ist es sinnvoller, Entscheidungen im Team zu treffen, als diese einer Führungskraft zu überlassen, die nicht bedeutend mehr Know-how als andere MitarbeiterInnen besitzt."

Die moderierte Podiumsdiskussion besteht aus zwei Runden:

Diskussionsrunde der Führungskräfte (18.00 - ca. 18.45 Uhr) 

  • Sabine Karls | Geschäftsführerin | HOFER
  • Manfred Kunisch | Partner | TPA
  • weitere TeilnehmerInnen siehe unten

Diskussionsrunde der BerufseinsteigerInnen (18.45 – ca. 19.30 Uhr)

  • Petra Messinger | Associate Corporate Coverage | BNP Paribas
  • Simon Grabbe | Consultant | Simon-Kucher & Partners
  • weitere TeilnehmerInnen siehe unten

mit anschließendem Networking am Buffet

Die ersten 100 Anmeldungen sind dabei. Wir freuen uns auf dein Kommen!


Moderation:

 


Die Führungskräfte und BerufseinsteigerInnen der Podiumsdiskussion zum Thema:


Oliver Voigt | Head of Recruiting & HR Marketing Germany & Austria | BNP Paribas
"Flache Hierarchien benötigen klare Prozesse, Abgrenzungen und das Fördern von eigenverantwortlichem Arbeiten."

 

Jelka Kirnbauer | Regionalverkaufsleiterin | Hofer
"Als RegionalverkaufsleiterIn erwartet HochschulabsolventInnen von Anfang an viel Verantwortung. Nach einer umfassenden Einarbeitung leitet man in dieser Position bereits fünf bis sieben HOFER-Filialen und ist für bis zu 100 MitarbeiterInnen verantwortlich. Um rasch handeln zu können, steht uns ein definierter Verantwortungsrahmen zur Verfügung, in dem wir selbstständig agieren."
 

Christoph Franke | Manager | Simon-Kucher & Partners
"Wir ziehen verantwortungsvolle, kreative und motivierte Menschen an, die an unserem Wachstum und dem unserer Kunden teilhaben wollen. Wir haben vermutlich weniger „in-Stein-gemeißelte“ Prozesse als andere Firmen, da wir auf den gesunden Menschenverstand unserer Mitarbeiter setzen. Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten machen wir an individuellen Fähigkeiten fest und nicht an Hierarchien."
 

Sarah Hopfgartner | Berufsanwärterin | TPA
"Verantwortung wird bei TPA sehr individuell verteilt. Dabei kommt es nicht nur auf den Karrierelevel an. Natürlich tragen PartnerInnen mehr Verantwortung als BerufseinsteigerInnen, dennoch wird sie so verteilt, dass jede/r gefordert und gefördert wird. Bei "kritischen" Entscheidungen stimmen wir uns immer im Team ab. Außerdem gibt es regelmäßig Jour Fixes zum Thema IFRS und Konsolidierung."
 



Die teilnehmenden Unternehmen: