Pitch Perfect - Präsentationsaufbau

Leitfaden: Aufbau einer Präsentation

Das Kernstück deiner Präsentation ist: die Message! Welche Botschaft willst du deinen Zuhörer*innen mitgeben? Dafür solltest du dir im Vorhinein überlegen: Wer sind meine Zuhörer*innen? Welche Zielgruppe will ich ansprechen? Dein Auftreten und auch der Stil deiner Präsentation werden sich je nach Setting und Ziel des Vortrages verändern.

Der viel zitierte rote Faden sollte immer an dein Publikum angelehnt sein, das du im Idealfall auch interaktiv einbindest. Überlege dir, welche Message du transportieren möchtest und fokussiere dich auf diese.

Wenn du dich an folgenden Aufbau hältst, hast du schon eine gute Basis:

1. Einleitung

Die ersten Sätze entscheiden darüber, ob dir deine Zuhörer*innen weiterhin folgen oder ob sie gleich gedanklich abschalten. Am besten, du bereitest diese so gut vor, dass du sie auswendig kannst. Fragen oder kurze Anekdoten eignen sich immer gut, um die volle Aufmerksamkeit zu bekommen. Vor allem bei längeren Vorträgen kann es für die Zuhörenden angenehm sein, wenn du im Vorfeld einen kurzen Überblick über die kommenden Themen gibst.

Achte vor allem am Anfang auf deine Körpersprache: Stelle dich aufrecht hin, lächle deine Zuhörer*innen an und beginne erst zu sprechen, wenn du bereit bist.

2. Hauptteil

Im Hauptteil ist Struktur und ein roter Faden wichtig. Wechsle zwischen Höhepunkten und ruhigen Phasen ab – auch in deiner Sprachmelodie. Du wirst sehen, dass du im Laufe des Vortrages immer lockerer wirst und deine Unsicherheit mit jedem Satz etwas abfallen wird.

3. Schluss

Auch der Abschluss sollte gut vorbereitet sein und den Zuhörer*innen noch einmal das Wichtigste zusammenfassen. Am besten in ein bis drei Sätzen. Die letzten Worte sollten kurz und prägnant sein und die Gesamtheit der Rede wiedergeben. Auch ein passendes Zitat oder ein Ausblick kann ein guter Abschluss ein.

Daniela Wittinger
Systemischer Coach, Soziologin, Mama, Unternehmensgründerin und Karriere-Beraterin bei Uniport

Bunte Biographien und verschlungene Lebenswege faszinieren sie sowohl beruflich als auch privat. Die Beschäftigung mit beruflichen Übergängen, Erst-, Neu- und Wiedereinstiegen zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben.

Dieser Artikel ist Teil eines Gastbeitrags im Rise Karrieremagazin.



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