3 Tipps zur Selbstmotivation im Lockdown

Mitten im Lockdown neue Energie zu schöpfen fällt wahrscheinlich den meisten nicht leicht – da bringt auch der Jahresbeginn nicht den gewünschten „Boost“. Vor allem individuelle Fragen rund um die berufliche Zukunft können da schnell zu einer besonderen Herausforderung werden, denn ganz gleich, ob du noch mitten in der Orientierungsphase steckst oder bereits aktiv auf Jobsuche bist, gilt: Du musst dich selbst motivieren, um dich erfolgreich mit diesen Themen auseinandersetzen zu können.

Doch wie kannst du dich für die Jobsuche im Lockdown motivieren? Hier ein paar kurze Tipps, die dir dabei helfen können:

1. Der dickste Frosch kommt zuerst

Die ToDo-List ist lang und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb - möchtest du am liebsten gar nicht erst anfangen? Das kenne ich! Gerade die unangenehmen, großen Aufgaben schiebe ich dann besonders lange vor mir her, wobei mir diese ganz besonders im Nacken zu sitzen scheinen. Du musst deinen Lebenslauf überarbeiten, all deine Zeugnisse zusammensammeln und dich endlich an das Motivationsschreiben setzen?

Mein Tipp:
die Aufgabe, die dir am lästigsten erscheint, kommt zuerst dran!
Jetzt!

Wenn die Energie noch frisch ist, dann verschwende sie nicht mit Kleinigkeiten, sondern widme dich dem dicksten Frosch auf deiner Liste. Du wirst sehen, alle anderen Aufgaben gehen dir dann vergleichsweise wahrscheinlich geradezu leicht von der Hand ;-)

2. Nutze die 45/15-Regel

Die 45/15-Regel lautet:

Tue 45 Minuten lang das, was du tun musst
und danach 15 Minuten lang das, was du tun willst.

Plane dir also regelmäßige Pausen ein und nutze diese Pausen nicht nur, um deine ToDo’s kurz links liegen zu lassen, sondern auch, um dir selbst gezielt etwas Gutes zu tun.

Du bearbeitest gerade konzentriert deinen Lebenslauf? Dann schließe nach 45 Minuten das Dokument, aber scrolle in deiner 15-minütigen Pause nicht bloß wieder ohne Ziel auf Instagram und Co., sondern drehe im Idealfall eine kurze Runde um den Block, um frische Luft zu schnappen. Ist es gerade grau und trüb, dann mach‘ dir zum Beispiel stattdessen eine gute Tasse Kaffee und schalte eine nette Playlist an – in jedem Fall bildschirmschonend für die Augen.

3. Setze eine Deadline mit Belohnung – aber nicht für dich allein!

Das hast du bestimmt schon oft getan: dir persönlich eine Deadline gesetzt, bis wann eine bestimmte Aufgabe erledigt sein muss. Doch was tun, wenn trotzdem wieder der innere Schweinehund droht das Runder zu übernehmen und du dir (wieder) denkst: „Morgen ist auch noch ein Tag“?

Gerade im Lockdown, wo manchmal ein Tag in den anderen überzugehen scheint, kann das schnell passieren.

Meine Lösung:
Frag im Freundeskreis nach – bestimmt steht dort auch jemand gerade vor einer unliebsamen Aufgabe, die immer wieder aufgeschoben wird.

Setzt euch gemeinsam eine Deadline für euer jeweiliges ToDo und verabredet euch danach für einen Spaziergang oder Videocall, indem ihr euch zusammen freuen könnt, dass dieser Punkt nun abgeschlossen ist. Dann habt ihr den Kopf auch frei, um wieder über andere Dinge zu sprechen.


Dieser Beitrag ist verfasst von:


Marlene Prenzel |  Marketing Managerin und Recruiterin bei Uniport. 
Das Organisationstalent arbeitet seit März 2020 im Home Office. Trotzdem setzt sie erfolgreich neue Projekte und Aufgabe um. 



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