Fail better

FAQs zum richtigen Umgang mit Fehlern

Die gefürchtete Frage nach deinen Schwächen, der Moment, in dem du mit einem Klick den Newsletter aussendest oder die Angst vor einer falsch verknüpften Exceltabelle. Gerade JobanfängerInnen stehen unter großem Druck. Umso wichtiger ist beim Berufsstart daher die richtige Einstellung: Wie gehe ich mit der Angst vor Fehlern um? Und wie reagiere ich, wenn ich etwas falsch gemacht habe?

Unsere Karriere-Expertin Silke zeigt dir, wie du Fehler verhindern kannst, wie du mit ihnen umgehst, und welche Chancen sich aus Fehlern ergeben können.


Bei der Bewerbung:

Wie verarbeite ich „Fehler“ im Lebenslauf?

Ein abgebrochenes Studium, häufige Jobwechsel oder Lücken im Lebenslauf sind nicht unbedingt gerne gesehen. Es kommt aber auch darauf an, wie man sie präsentiert.

Wenn du dein Studium nicht abgeschlossen hast,  dann solltest du den fehlenden Abschluss keinesfalls explizit erwähnen. Thematisiere den Abschluss nur bei Studiengängen, die du tatsächlich abgeschlossen hast, und nenne den Titel der Abschlussarbeit und eventuell die Note (wenn sie sehr gut ist). Ein abgebrochenes Studium oder ein Studienwechsel, gerade am Anfang deiner Studienzeit, sind jedenfalls kein Grund zur Sorge. Sei dir bewusst, was du daraus gelernt hast und steh dazu! Bei mehreren Studienabbrüchen lege den Fokus auf die Berufstätigkeit (auch geringfügig), die du vielleicht im selben Zeitraum ausgeübt hast.

Wenn du häufig deinen Job gewechselt hast,  könnte das einfach daran liegen, dass die MitarbeiterInnenfluktuation generell immer höher wird. Wenn die Jobwechsel trotzdem auffallend kurzfristig und häufig erfolgten, dann kann das bei ArbeitgeberInnen aber die Befürchtung wecken, dass du auch dieses Mal das Boot schnell wieder verlassen wirst. Im Lebenslauf solltest du dann nur die Tätigkeiten anführen, die dich für die beworbene Stelle besonders vorbereitet haben. Überlege dir für das Bewerbungsgespräch außerdem gut, wie du den häufigen Jobwechsel erklären kannst (etwa, dass die Firmenkultur nicht zu deiner eigenen Einstellung passte usw.).

Wenn dein Lebenslauf Lücken hat, dann handelt es sich oftmals um gar keine „echten“ Lücken. Eine Auszeit von zwei, drei Monaten nach der Matura oder dem Studium kannst du als „Orientierungsphase“ angeben, längere Reisen je nach Fall als Sprach- oder Kulturreisen. Wichtig ist, dass dein Lebenslauf aktuell ist und sofort ersichtlich wird, was du im Moment machst. Hier kannst du mangels Alternativen auch „aktive Arbeitssuche“ oder „Betreuung der Kinder“ u. ä. nennen. Und falls du einmal wirklich eine Lücke hast, die sich nicht füllen lässt, sollte das auf jeden Fall nicht der Grund sein, weshalb man deine Bewerbung ablehnt.


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Silke Kaufmann
Gruppenleiterin Karriereberatung & Coaching bei Uniport


Dieser Artikel ist im Rise, dem Karrieremagazin von Uniport, erschienen.



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